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Leistungbewertung ohne Namenskenntnis? – Lehrer müssen Namen lernen

Namen sind wichtig. Nicht umsonst überlegen sich Eltern gründlich, welchen Namen sie ihrem Kind geben möchten. Im Kindergarten und in der Grundschule begleiten die ErzieherInnen/LehrerInnen unsere Kinder in der Regel viele Stunden in der Woche, so dass sie die Namen sehr schnell lernen. Sie verknüpfen die Namen dann mit vielen persönlichen Details der Kinder. In der weiterführenden Schule ist das oft ganz anders. Besonders LehrerInnen der sogenannten „Nebenfächer“, die meist viele Klassen jeweils nur 2 Schulstunden pro Woche unterrichten, brauchen oft sehr lange, bis sie die Namen der Schüler wirklich beherrschen. Oft arbeiten sie monatelang mit ihrem Sitzplan, und immer wieder hört man Geschichten, dass Lehrer Schülern am Ende des Schuljahrs eine Note geben, die schon lange nicht mehr in der Klasse sind. Auch ich saß schon einmal beim Elternsprechtag der Klasse 5 einem Lehrer gegenüber, der ganz offensichtlich nicht wusste, wer mein Sohn eigentlich ist. Aber wie kann man Schüler beurteilen, deren Namen man gar nicht kennt? Antwort: Gar nicht! Aus eigener Erfahrung als Lehrerin weiß ich, wie wichtig die Kenntnis der Schülernamen ist. Erst wenn man dem Gesicht eindeutig einen Namen zuordnen kann, ist gesichert, dass man den Schüler auch richtig kennt – unabhängig von Kleidung, Sitzplatz oder Frisur. Erst dann wird der Schüler für den Lehrer zum vollwertigen Menschen. Schließlich wird auch ein Tier erst dadurch zum Haustier und gar „Familienmitglied“, sobald es einen Namen bekommt. Erst dann kann der Lehrer dem Schüler individuelle Leistungen und Beiträge zuordnen.

Ohne Kenntnis der Namen ist die Klassse eine anonyme Masse

Ohne Kenntnis der Namen ist die Klassse für den Lehrer eine anonyme Masse

Wie kann man sicherstellen, dass Lehrer die Namen lernen?

Am einfachsten ist es, wenn die Schüler den Lehrer am Anfang der Stunde ganz konkret fragen, ob er / sie die Namen denn schon kennt. Sagt er nein, können die Schüler dem Lehrer vorschlagen, direkt eine „Namensrunde“ zu machen. (Also die Namen aller Kinder einmal durchgehen.) Das Spielchen wird dann jede Stunde wiederholt, bis die Namen sitzen.

Wenn die Kinder sich dies nicht trauen oder sich die Lehrkraft weigert, sollten wir als Eltern aktiv werden, denn unsere Kinder haben ein Recht darauf, individuell wahrgenommen zu werden.

Eine Möglichkeit, auf solche Missstände hinzuweisen, sind Elternpfegschaftsabende. Liegt ein solcher nicht an, kann man sich an die Pflegschaftsvorsitzenden wenden oder an die Klassenlehrer.  Andere Möglichkeiten bietet die Sprechstunde der Lehrperson, der Elternsprechtag, eine kurze schriftliche Mitteilung oder ein Telefongespräch.

Natürlich haben es die Lehrer, die sehr viele unterschiedliche Klassen unterrichten, mit dem Namenlernen auch nicht immer leicht . An der Schule meines Mannes übernimmt es daher der jeweilige Klassenlehrer, am Anfang des Schuljahres eine Datei zu erstellen mit allen Schülernamen und jeweils einem dazugehörigen Foto, im Zeitalter der digitalen Kameras keinerlei Problem. Das hilft.

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