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Kategorie Oktober, 2008

Feng Shui im Kinderzimmer – Basisartikel


Feng Shui – das war doch noch gleich … ?

Feng Shui ist ein Teil der daoistischen Philosophie und stammt ursprünglich aus China. Ziel dieser Lehre ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll.

Genau, das Feng Shui, mit dessen Hilfe reiche Leute mit passendem Innenarchitekten ihre Luxuswohnungen einrichten. Doch was hat das mit Erziehung zu tun?

Auch ohne einen teuren Feng-Shui-Berater oder das ausgiebige Studium dieser sehr umfangreichen Lehre kann man einige Anregungen und Aspekte aus dem Jahrhunderte alten Erfahrungsschatz bei der Einrichtung des Kinderzimmers berücksichtigen.

Auch Sie haben sicher schon einmal einen Raum betreten und sich spontan wohl oder unwohl gefühlt. Woran liegt das? Die Lehre des Feng Shui hilft uns, die Zusammenhänge zwischen der äußeren Umgebung und unserem Wohlbefinden zu erkennen.

Ich habe eine kleine Fotoauswahl von “normalen” Kinderzimmern zusammen gestellt. Schauen Sie sich diese doch einfach mal in Ruhe an und fragen Sie sich, wie die unterschiedlichen Zimmer auf Sie wirken. Welches Zimmer strahlt Ruhe und Geborgenheit aus, kann man sich optimal entspannen, wo lässt es sich wohl in aller Ruhe spielen, wo kann man toben – welches Zimmer wirkt beengend, bedrückend, chaotisch usw.?

Oder gehen Sie doch einfach mal in das bzw. die Zimmer ihrer Kinder – stellen Sie sich ruhig einmal vor, Sie würden darin leben. Kann man im Bett gut zur Ruhe kommen (ruhig mal selbst probehalber hineinlegen), gibt es genügend Freiflächen zum Spielen und kann man sich am Schreibtisch optimal konzentrieren?

Im Feng Shui geht man davon aus, dass Räume zum einen Ausdruck unserer Persönlichkeit sind, aber man umgekehrt durch die bewusste Gestaltung auch ganz gezielt Wohlbefinden, Verhalten und Wünsche der einzelnen Person beeinflussen kann. Alles um uns herum hat ständig eine Wirkung auf uns, kann uns also genauso stärken wie schwächen: die Anordnung der Möbel, Materialien, Formen und natürlich auch Farben.

Ganz konkrete Möglichkeiten zur Einrichtung des Kinderzimmers und der damit verbundenen Wirkung auf unsere Kinder werden in kommenden Artikeln vorgestellt.

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Action-Origami für Kinder


Origami – ist das nicht die taiwanische Hauptstadt, oder ist das eine neue Sushi-Bar? Nein, Origami ist natürlich die traditionelle japanische Papierfaltkunst, die sich auch bei unseren Kindern seit langem großer Beliebtheit erfreut.

Das Schöne dabei ist, dass man dazu eigentlich nur Papier und ein wenig gemeinsame Zeit braucht.

Was aber ist nun Action-Origami? Diesen Begriff werden Sie in keiner Wikipedia finden. Gemeint ist einfach eine spezielle Art von Origami, bei der das Endprodukt nicht nur schön anzuschauen ist, sondern auch aktiv als Spielzeug verwendet werden kann, und deshalb auch schon für kleine Kinder geeignet ist. Einiges davon kennen Sie sicherlich aus Ihrer eigenen Kindheit, auch wenn man es sicherlich nicht mit dem klassischen Origami in Verbindung bringt: Himmel und Hölle, Papierflieger oder das Schiffchen.

Diese und viele weitere wirklich tolle Ideen finden sich in dem Buch: “Origami-Spaß für Kinder” von Joan Sallas aus dem Augustus Verlag, das mir und meinem Sohn Tim von allen Büchern zu diesem Thema mit Abstand am besten gefallen hat.

Einige von Tims Favoriten: der Frosch (hüpft, wenn man ihn am Hinterkörper herunterdrückt, auch als Spiel geeignet: Bei wem springt der Frosch in den Topf?), das Zirkuspferd (macht Salto, wenn man es am Schwanz hochwirbelt, wobei man versucht, dass es wieder auf den Füßen zu stehen kommt) oder der Monsterfisch (mit dem man Papa in die Nase beißen kann). Auf Tims 5. Kindergeburtstag kamen die Frösche und Pferde übrigens auch gut an.

Das Buch ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet, macht aber auch älteren Kindern Spaß. Es bietet einen prima Einstieg in die Kunst des Papierfaltens, da es mit grundlegenden Falttechniken und Symbolen vertraut macht. Um zu einem tollen Ergebnis zu kommen, wird auch schon mal ein Scherenschnitt gemacht – etwas was es beim klassischen Origami nicht gibt – aber wen stört das schon. Die Kunstwerke sind jeweils mit einem Schierigkeitsgrad von 1 bis 4 versehen, haben eine “das brauchst du:…” und sind toll erklärt. Kinder trainieren auf diese Weise ihre Fingerfertigkeit, lernen Ruhe und Geduld aufzubringen und werden durch ihr selbstgebasteltes Spielzeug belohnt. Es warten Hubschrauber, Grashüpfer, Windmühlen, Knalltüten usw. auf ihre Benutzung.

Falls Sie an diesem Buch interessiert sind, können Sie es direkt bei Amazon kaufen, indem Sie auf den folgenden Link klicken. Viel Spaß damit!

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Endlich kleben ohne Stress und Ärger


Kleben kann zu einer echten Geduldsprobe werden – besonders mit Kindern. Kennen Sie das:
- lösungsmittelfreie Klebe, die zwar wirklich geruchsfrei ist, aber nicht klebt
- Klebestifte, die immer dann, wenn man sie mal wieder braucht, ausgetrocknet sind
- Metalltuben, bei denen nach einiger Zeit die Klebe nicht wie erwartet oben herauskommt, sondern irgendwo aus einer Knickkante die Klebe direkt in die Handfläche fließt
- Tuben oder Klebeflaschen, die nach Gebrauch noch weiter Klebe ausspucken

Letztlich hat man meist die Hände voller Klebe und nicht selten auch an anderen Stellen.

Jetzt habe ich endlich etwas gefunden, das wirklich funktioniert und bis jetzt keinen Haken hat:
Uhu-Alleskleber Gel extra flex+clean in der Kunststofftube: Tropfstopp (Kleberücksaugeffekt), kontrolliertes Dosieren, unkaputtbar. Super! Das hört sich vielleicht nach Werbung an, aber ich bin wirklich begeistert und erleichtert, kann ich nur empfehlen.

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Lernen mit Pokemon-Karten


Im Laufe des 2. Kindergartenjahres teilte uns Tim mit: “Meine Bagger-Phase ist jetzt vorbei.” (Bisher waren Bagger sein ein und alles). Und so war es dann auch. Stattdessen rückte an diese Stelle ein neues Interesse: Pokemon.

Von Tim selbst entworfene Pokemonkarte


Während mein Mann gelassen blieb, war ich zunächst geradezu entsetzt. Sich gegenseitig bekämpfende Phantasiewesen standen schließlich im Kreise der engagierten Kindergarten-Mütter alles andere als hoch im Kurs. Aber die Pokemon-Begeisterung von Tim und vieler anderer Kinder aus seiner Kindergartengruppe ließ sich nicht so einfach unterdrücken. Genährt wurde sie von denjenigen, die im Fernsehen alles sehen durften und die grundsätzlich mit Spielzeug aller Art geradezu überversorgt waren.
Schließlich entschied ich mich, die Sache unvoreingenommen anzugehen. Ich sah mir einige der Fernsehfolgen an und konnte das Entsetzen eigentlich nicht teilen. Pikachu war recht niedlich, die Arenakämpfe der Pokemon konnte man irgendwie als Sport begreifen, und die Story war meist einfach, aber kindgerecht. Schließlich kämpft auch in klassischen Märchen Gut gegen Böse. Wie so oft war es unter den Müttern nur die Angst vor dem, was man nicht kennt.
Letztlich konzentrierte sich das Hauptinteresse der Kinder eh auf die Sammelkarten. Der Versuch, all die unterschiedlichen Pokemon mit ihren Eigenschaften und ihre Weiterentwicklungen auch zu lernen, scheiterte bei mir allerdings. Und Kinder freut das, in dieser Welt sind sie die Fachleute.
Im Laufe der Jahre haben sich mehrere Hundert Karten gesammelt, die wir größtenteils sehr günstig auf Kindertrödelmärkten erworben haben. Sie haben meinen Sohn ca. 5 Jahre seiner Kindheit treu begleitet.
Sie halten die Beschäftigung mit diesen Karten für Zeitverschwendung, weil man mit diesem “Fachwissen” später überhaupt nichts anfangen kann? Der Schein trügt. Mein Sohn hat mit seinen Pokemonkarten weit vor der Einschulung lesen und den Umgang mit Zahlen gelernt. Fähigkeiten die für das Spielen mit den Karten letztlich unerlässlich sind. Denn auf Dauer finden das Kind keinen Erwachsenen, der einem ständig die Karten vorliest. Und ist auf die älteren Spielgefährten wirklich Verlass?
Diese Motivation ist besser als jedes Leselernspiel. Die Karten schulen außerdem das faire Handeln und Tauschen mit Gleichgesinnten sowie das systematische Ordnen und Kategorisieren im Umgang mit Daten (jedes Pokemon hat einen Typ, KP-Punkte für ihre Stärke, Schwächen und Resistenzen, Attacken unterschiedlicher Art, Entwicklungsstufen, usw., eine in sich völlig ausgetüftelte Welt an konkreten Daten), und sogar seine ersten englischen Wörter stammten von einigen Karten, die er nur in englischer Sprache besaß.

Auch seine ersten Schritte im Umgang mit Grafiksoftware hat Tim mit Pokemonkarten erlernt. An der oben zu sehenden selbst erstellten Pokemonkarte hat er viele Stunden gesessen und sich dabei so manchen Kniff des Grafikdesigns aneignen müssen.

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