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Kategorie Mai, 2009

Feng Shui: Der optimale Schreibtisch und Arbeitsbereich für mein Kind


yinjang_grau_blau1Heute soll´s im Bereich Feng Shui ein bisschen konkreter werden. Wie kann ich den Arbeitsbereich (Schreibtisch, Regale, etc.) meines Kindes optimal gestalten? (gilt selbstverständlich auch für den eigenen Arbeitsplatz!)

Wichtig ist dabei, dass der Schreibtisch und sein Standort konzentriertes Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum möglich machen. Feng Shui kann uns Eltern dabei nützliche Tipps geben. Schön finde ich persönlich, dass man die Wirkung der Veränderungen sofort spüren kann. Kinder sind hierfür oft sehr sensibel und sollten unbedingt in den Prozess der Optimierung ihres Arbeitsbereiches einbezogen werden.

Los geht´s!

- Zunächst sollte der Schreibtisch unbedingt so ausgerichtet sein, dass man einen guten Blick auf die Tür hat. Dies ermöglicht einen optimalen Überblick und sorgt daher für ein Sicherheitsgefühl – ein Relikt aus Steinzeittagen.

- Der Schreibtisch sollte nicht im “Energie-Durchzug” stehen. Was ist damit gemeint? Stellen Sie sich vor, Energie würde entlang logischer Bahnen fließen- etwa zum Fenster herein, durchs Zimmer hindurch und zur Zimmertür wieder heraus, oder anders herum. Steht der Schreibtisch in einer solchen Bahn, so wird hier Energie “mitgerissen”. Besser ist, wenn er außerhalb einer solchen Bahn steht oder durch einen anderen Einrichtungsgegenstand geschützt ist. Die Energie kann z. B. durch einen Vorhang gebremst werden. Sie können diese Sachverhalte übrigens esoterisch sehen oder sich als naturwissenschaftlich bedingt vorstellen, es gilt so oder so.

- Weiter ist zu beachten, dass die Bereiche Lernen/Arbeiten und Schlafen deutlich getrennt sein sollten. Wenn das Kind hinter seinem Schreibtisch immer auf sein Bett schaut, bleibt ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung nicht aus.

- Ebenso wird ein konzentriertes Arbeiten natürlich erschwert, wenn der Blick ständig  abgelenkt wird, z. B. durch jede Menge Spielzeug, viele unterschiedliche Poster an den Wänden, einen Fernseher…

So besser nicht

So besser nicht

- Chaos auf dem Schreibtisch macht effektives Arbeiten ebenfalls schwer. Erstmal fehlt der ausreichende Platz und dann gibt es dort immer so viel zu entdecken, das vielleicht interressanter ist als die Hausaufgaben. Die Schulbücher und Schulhefte brauchen unbedingt einen festen Platz außerhalb der Tonne, und zwar nicht auf dem Schreibtisch oder gar auf dem Boden.

- Gemeinsam mit ihrem Kind sollten Sie regelmäßig die Schulsachen durchgehen und Überflüssiges aussortieren, z. B. Bücher vom letzten Schuljahr, volle Hefte, alte Mappen. Dinge, die derzeit nicht gebraucht werden, gehören nicht mehr an den Arbeitsplatz. Ich scheue mich nicht, manches direkt in den Altpapiercontainer zu bringen.

-”Versteckte Pfeile” sind ein weiterer Grund für Unwohlsein. Darunter versteht man alles Spitze oder Scharfkantige, was auf uns zeigt oder in unserer Richtung liegt. Dies können gefährlich herausragende Ecken eines Regals, spitze Blätter z.B. einer Yukkapalme, aber auch nach innen liegende Kanten des Raums sein. Schauen Sie sich aufmerksam um nach allem, woran man sich verletzen könnte. So finden sie diese Pfeile automatisch. Machen Sie sich klar, dass es nicht allein um das Verletzungsrisiko geht, sondern auch um das unbewusste Gefühl in der Nähe derartiger Stellen.

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Pizza mit Kindern selber machen


pizzaJa, Pizza kann man samt dem Teig auch selber machen! Aber warum? Na klar, Tiefkühlpizza muss man einfach nur in den Ofen schieben und spätestens 20 Minuten danach kann man sie essen. Das stimmt und wenn man völlig ausgehungert nach Hause kommt, kann das auch schon sehr praktisch sein. Aber Pizza von Grund auf selbst zu machen ist ein Event.

Wir machen Pizza oft, wenn Bekannte mit Kindern zu Besuch sind. Auch auf Kindergeburtstagen kam das Pizza-zubereiten sehr gut an. Dann habe ich es aber so gemacht, dass jeder seine eigenen kleinen Pizzen gemacht und auf das gefettete Blech gelegt hat.

Hier also zunächst unser Pizza-Teig-Rezept:

600 g          Mehl

1/2 TL        Salz

Prise     Zucker

40 g              Hefe (ein Würfel)

250 ml        Wasser

6 EL             Olivenöl

Zubereitung

Als erstest gibt man das Mehl, das Salz und den Zucker in eine Schüssel und vermischt diese Zutaten kurz und formt eine Mulde. (Wer es besonders gut machen will, siebt das Mehl zunächst.)  Die möglichst frische Hefe löst man in lauwarmen Wasser – z. B. in einer Tasse – auf. Dieses Hefe-Wasser und eventuell noch den Rest des notwendigen Wassers sowie das Öl gibt man dann in die vorbereitete Mehl-Mulde. Wir lassen dann den Teig zunächst von unserer Küchenmaschine kneten. Genauso geht es aber auch  mit den Händen. Danach muss man den Teig gehen lassen. Das heißt, er muss mindestens 20 Minuten ruhen. Dazu legt man einfach ein Tuch über die Schüssel, damit der Teig an der Oberfläche nicht austrocknet. Ein warmer Ort ist dabei von Vorteil.

(Falls der Teig an den Händen beziehungsweise der Schüssel klebt, fehlt noch etwas Mehl.

Wenn dagegen Mehl übrigbleibt, das nicht mehr von der Teigkugel aufgenommen wird, fehlt etwas Flüssigkeit.

Je vollwertiger das Mehl desto mehr Flüssigkeit braucht der Teig. – Wir benutzen meistens 550 – Mehl, zum Teil mit 1050 – Mehl gemischt.)

Die Tomaten-Soße

2 Dosen geschälte Tomaten, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Während der Teig “geht” hat man in Ruhe Zeit die  “Drauftaten” vorzubereiten. Frische Zutaten sind dabei natürlich eine gute Gelegenheit Gesundes zu sich zu nehmen.

Der Belag

Das kommt bei uns so auf die Pizza:

frische Champignons (in Scheiben geschnitten)

Paprika ( in kleine Stücke geschnitten)

Zucchini (geraspelt-schmeckt man gar nicht raus, stört meinen Sohn daher nicht)

Zwiebeln (in dünne Ringe oder Stücke geschnitten)

Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)

Tomaten  (in Scheiben geschnitten)

frische Ananas-Stücke (alternativ aus der Dose)

Schinken,  Salami, Thunfisch, Oliven, Feta-Käse

Nach dem Gehen wird der Pizza-Teig aus der Schüssel geholt und  noch einmal von Hand durchgeknetet. Das macht Kindern in der Regel besonders Spaß. (Die Hände am besten mit Mehl “bestäuben”.) Dann ölt man das Backblech gut mit Olivenöl ein und rollt den Teig auf dem Blech aus. Durch das Öl bekommt man die Pizza später gut vom Blech und es lässt sich später mit wenig Aufwand säubern. 300 g Teig reichen dünn ausgerollt für ein Blech.

So, dann wird die Tomatensoße auf dem Teig verteilt und belegt. Wir teilen dabei das Blech in der Regel in vier Teile auf, die wir dann unterschiedlich belegen.

Zum Schluss kommt dann noch der Käse oben drauf. Besonders gut schmeckt in Scheiben geschnittener Mozzarella. Letztlich kann man aber jeden Käse drüberreiben.

Dann geht´s ab in den Ofen.

Wenn man mag, kann man anschließend noch Rucula darüber verteilen. (Siehe Foto!)

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