Aufräumen mit Spaß
Sie ärgern sich über die achtlos hingeworfenen Schuhe und Jacken im Flur, das Chaos im Kinderzimmer, den Wohnzimmertisch, auf den jeder auf die Schnelle ein paar Teile vorübergehend abgelegt hat? Die nicht ausgeräumte Spülmaschine, die leeren Getränkepakete …? Alles nicht gerade positives Feng Shui…
In unserer Familie haben zwar alle gerne Ordnung, aber gerade ich leide besonders unter aufkommenderUnordnung. Gibt es dafür eine Lösung ohne anklagende Worte, Geschimpfe, stete Ermahnungen, Schuldzuweisungen?

Ja. Und ich meine natürlich nicht, dass man des lieben Friedens willen alles schweigend selbst macht. Bei uns rufe ich jetzt ab und zu die Aufräum-Aktion aus. Wir plazieren dann unseren Küchen-Timer auf den Wohnzimmertisch, stellen ihn auf 30 Minuten und starten den Countdown. In dieser Zeit versuchen dann alle möglichst effektiv Ordnung zu schaffen. Blicke auf die Uhr sind dabei erlaubt und gemeinsam macht das Aufräumen sogar Spaß. Mit dem Klingeln des Weckers ist mit dem Pflichtteil dann auch wirklich Schluss. Gerade dadurch passiert es regelmäßig, dass Tim sogar freiwillig noch eine Weile seine Sachen weiter in Ordnung bringt. Dafür wird er dann natürlich auch besonders gelobt. Auf diese Weise lässt sich eine ganze Menge Chaos bewältigen, denn bei 3 Personen macht das ja 90 Arbeitsminuten. Der Lohn ist eine super aufgeräumte Umgebung und alle fühlen sich wieder richtig wohl. So und jetzt viel Spaß beim Aufräumen!

