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Kategorie Sonstiges

Feng Shui – Spiegel im Kinderzimmer


Von Spiegeln geht etwas Besonders aus, daher wurden ihnen schon immer magische Eigenschaften zugeschrieben. Sie sind einerseits ein Symbol für Eitelkeit, aber andererseits auch für Selbsterkenntnis und Klugheit. Jeder kennt die zentrale Scene in Schneewittchen und die sieben Zwerge in der die Stiefmutter immer wieder ihren Zauberspiegel nach der Schönsten im ganzen Land befragt. Und in Alice im Wunderland steigt Alice im zweiten Band durch ihren Spiegel in eine verzauberte Welt. In Spiegel schaut man beim Vorbeigehen fast automatisch hinein. Ohne sie können wir uns nämlich nie ganz sehen. Durch ihr zweidimensionales Abbild geben sie uns eine Ahnung von uns selbst.

Kein Wunder also, dass Spiegel im Feng Shui bei der Gestaltung von Räumen eine wichtige Rolle spielen.

Besonders auf Kinder üben Spiegel oft eine große Anziehung aus. Können Sie sich auch noch an den Augenblick erinnern, als sich Ihr Kind das erste Mal im Spiegel erkannt hat? Kinder winken sich gerne selbst im Spiegel zu, ziehen Grimassen, strecken die Zunge heraus, beobachten sich selbst und andere durch den Spiegel…  Deshalb hängen Eltern auch oft einen Spiegel ins Kinderzimmer.

Hier möchte ich einige Tipps und Denkanstöße  für den richtigen Ort  eines Spiegels im Kinderzimmer geben. (Die natürlich in der Regel für alle Räume gelten!)

Der Spiegel Fabler von IKEA

Zur Beschaffenheit des Spiegels:

  • klar (also keine trüben oder fleckigen Erbstücke)
  • unbeschädigt
  • hell (kein getöntes Glas)
  • gerahmt (so vermeidet man scharfe, bedrohliche Kanten / der Rahmen selbst sollte unauffällig sein)
  • groß genug (so dass sich das Kind vollständig darin sehen kann)
  • nicht zu groß (damit es sich nicht verloren fühlt)
  • breit genug (so dass kein Gefühl körperlicher Einschränkung entsteht)
  • einteilig (also auf keinen Fall Spiegelfliesen, die zu einem Gefühl des Zerteiltseins, der Unzulänglichkeit und Instabilität führen)
  • sauber (ja, Spiegel sollte man regelmäßig von Staub und Fingerabdrücken reinigen)

–> Ein solcher Spiegel ermöglicht einen positiven Blick auf sich selbst. Die Kinder können ihre ganze Persönlichkeit erleben und entwickeln – frei und unbegrenzt, hell und strahlend.

Bei der Suche im Internet war ich wirklich erschrocken, welche Spiegel extra für das Kinderzimmer angeboten werden. Diese entsprechen in der Regel überhaupt nicht diesen Anforderungen und unterstützen so nicht das gesunde Heranwachsen unserer Kinder. Da erscheinen mir die schlichten und preislich angemessenen Spiegel, die es bei Ikea gibt (z.B. Modell RAM für gerade mal 6,99 €), als eine gute Möglichkeit. Originell ist auch das Modell FABLER  (siehe Bild) für 19,99 €.

Zur Funktion von Spiegeln:

Die wichtigste Aufgabe eines Spiegels im Kinderzimmer ist natürlich, das Spiegelbild des Kindes wiederzugeben. Trotzdem haben Spiegel noch viele weitere Funktionen, die bei der Suche nach dem richtigen Platz beachtet werden können.

Spiegel könnnen:

  • mehr Licht und damit mehr positive Energie in das Kinderzimmers  lenken.
  • kleine Kinderzimmer optisch vergrößern.
  • eine harmonische Umgebung von außen ins Kinderzimmer holen (z. B. ein schöner Baum, der Himmel, Blumen…).
  • symbolisch eine Verdopplung von positiven, angenehmen Dingen bewirken.
  • durch runde und ovale Formen mehr Ruhe ins Kinderzimmer bringen (Yin-Formen).
  • eine Bagua-Zone verstärken.
  • Fehlbereich des Umrisses ausgleichen.

Zum Ort und zur Aufhängung des Spiegels:

  • fest und flach an die Wand anbringen (nicht einfach anlehnen)
  • der Körper des Kindes sollte möglichst ganz zu sehen sein
  • genug Raum zu allen Seiten, besonders über dem Kopf
  • ein heller Ort
  • die Höhe des Spiegels muss sich mit dem Wachstum der Kinder verändern
  • wenn sich Kinder ein Zimmer teilen, müssen natürlich alle Kinder berücksichtigt werden
  • nicht im Schlafbereich der Kinder (also nicht rund ums Bett und auch nicht so, das sich die Kinder vom Bett aus darin sehen können, da dies zu einem unruhigen Schlaf führt)
  • es sollte sich nichts Unangenehmes darin spiegeln, das auf diese Weise verdoppelt würde (z.B. der Strommast von draußen, die Chaosecke des Kinderzimmers)
  • der Anblick der Dinge, die sich spiegeln, sollen die Kinder erfreuen

Die Kinder sollten beim Aufhängen des Spiegels unbedingt dabei sein und  verschiedene Orte, die in Frage kommen, ausprobieren und erleben. Während wir Eltern die Rolle der Beratenden haben, sollten die Kinder das letzte Wort bei der Wahl des richtigen Ortes haben.

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Spaß statt Pflicht – So helfen Kinder gern im Haushalt


“Meine Kinder müssen im Haushalt mithelfen.” Immer wieder höre ich diesen Satz, der meist von Müttern stolz verkündet wird. Was mich persönlich an diesem Satz stört ist das Wort “müssen”. Warum ist man denn so stolz darauf andere zu etwas zu zwingen, das sie anscheinend nicht wollen? Mithelfen im Haushalt ist natürlich wünschenswert und auch notwendig, aber wenn es größtenteils freiwillig passieren würde, wäre das doch viel besser, oder?
Helfer
Kleine Kinder helfen gerne bei allem, was man im Laufe des Tages in ihrer Gegenwart macht. Mein 1,5-jähriges Patenkind läuft zum Beispiel ganz oft mit einem Lappen durch die Wohnung und macht alles sauber und mein 4-jähriger Neffe liebt es die Fenster zu putzen. Abtrocknen, in Schränke einsortieren, fegen, schneiden, den Topf umrühren, Blumen gießen…Kleine Kinder lieben alle diese Pflichten, erfüllen sie akribisch und sind mit Hingabe bei der Sache.

Und genau jetzt ist es wichtig sie darin zu bestärken. Was sie brauchen sind Erfolgserlebnisse. Das bedeutet, man lobt die Kinder und drückt auch schon mal beide Augen zu, wenn die Ergebnisse für sich betrachtet alles andere als optimal sind. Auf keinen Fall sollte man jetzt auf Mängel hinweisen oder die erledigte Aufgabe anschließend korrigieren und optimieren. Während der Arbeit kann man aber ab und zu Tricks verraten, mit denen das Ganze noch besser klappt.

Wenn man jetzt Geduld beweist, profitiert man später. Anfänglich zum Beispiel hat das Kochen mit Tim fast doppelt so lange gedauert, heute (derzeit ist Tim 12 Jahre) kocht er mit Leidenschaft statt aus Pflichtgefühl oft allein das Mittagessen oder wir kochen gemeinsam. Seitdem er seine Liebe fürs Schnipseln und Schneiden mit hochwertigen Messern entdeckt hat, sorgt er zudem dafür, dass diese stets perfekt geschliffen sind.

Auch bei vielen anderen Dingen ist er mittlerweile eine echte Hilfe. Insgesamt haben wir aber festgestellt, dass wir die meisten Arbeiten lieber gemeinsam mit Spaß erledigen anstatt diese als Pflichten aufzuteilen.

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Bobo Siebenschläfer – Das beste Buch zum Vorlesen für Kinder ab 2 Jahren


Bobo_2Bei der Suche nach einem neuenVorlesebuch für Tim (damals 1,5 Jahre alt) bin ich auf folgendes Taschenbuch aus dem rowohlt-Verlag gestoßen : “Bobo Siebenschläfer: Bildgeschichten für ganz Kleine”. Empfohlen hatten es mir Mütter aus der Krabbelgruppe, die bereits ältere Kinder hatten. Da sie alle super begeistert waren, bin ich dann gleich in die Stadt gefahren und habe es gekauft. Ich selber hätte dieses Buch nie ohne diesen Tipp ausgewählt und war bei der Heimfahrt auch noch relativ skeptisch. Es handelte sich um ein ganz normales Taschenbuch, hatte nur schwach colorierte Bilder, auf den ersten Blick also wirklich kein Kassenschlager. Aber so kann man sich täuschen….

Dieses Buch ist wirklich absolut das beste Vorlesebuch, das mir in die Hände gefallen ist. Tim war von Anfang an begeistert. Wir haben ihm die Geschichten von dem Siebenschläfer Bobo sicherlich über hundert mal vorgelesen. Abend für Abend.  Und genauso begeistert wie Tim waren alle anderen Kinder, denen ich im Laufe der Jahre aus diesem Buch vorgelesen habe oder denen ich dieses Buch geschenkt habe. Und das schöne ist, es gefällt Jungs und Mädchen gleichermaßen.

Kinder lieben genau das, was dieses Buch auf den ersten Blick so unspektaklär erscheinen lässt. Die über 200 Bilder sind ganz einfach gehalten. In der Regel gibt es 4 Bilder auf einer Doppelseite, die jeweils mit einem oder  zwei klaren, einfachen  Sätzen beschrieben werden. Und die Geschichten sind alle aus dem Kleinkind-Alltag der 2-4 Jährigen  genommen. Insgesamt hat das Buch 7 Geschichten: Bobos Zuhause, beim Einkaufen, im Zoo, auf dem Spielplatz, Bobo ist krank, im  Garten mit Planschbecken und  Bobos Geburtstag. Alles Dinge, die die Kinder selber schon erlebt haben. Die Länge jeder Geschichte ist auch optimal für die ganz Kleinen. Besonders gut hat Tim übrigens das bebilderte Inhaltsverzeichnis gefallen. Dieses mussten wir immer zuerst aufschlagen, damit er sich dann eine Geschichte aussuchen konnte. Da Bobo übrigens am Ende jeder Geschichte einschläft, eignen sich die Geschichten besonders gut als Gute-Nacht-Geschichten.

Mittlerweilige gibt es mehrere Folgebände, die aber meiner Meinung nach nicht an die Qualität des ersten Bandes heranreichen. Alle Bobo-Bücher gibt es mitlerweile auch als gebundene Ausgabe. Ich selber verschenke nur noch die gebundene Ausgabe des ersten Bobo Siebenschläfer Buches, da das Buch durch die dickeren Seiten und den festen Umschlag deutlich stabiler ist. Außerdem sind die Bilder der gebundenen Ausgabe bunt.

Ganz viel Spaß beim Vorlesen!

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Wie schütze ich mein Kind vor Allergien?


Wer glaubt, wir als Eltern können nicht beeinflussen, ob unsere Kinder Allergien entwickeln, der  irrt.  Die Frage ist nur: wie wirken wir möglichen Allergien entgegen? Viele meiner Bekannten glauben, Hygiene sei in dem Zusammenhang besonders wichtig. Im Extremfall wischen einige Mütter gar täglich alle Fußböden. Die Schnuller von Kleinkindern werden unentwegt ausgekocht, Kleidung und Bettwäsche wird ständig gewaschen. Die älteren Kinder werden dazu angehalten,  sich häufig die Hände zu waschen, nichts in den Mund zu nehmen, selbst Pommes mit der Gabel zu essen und auf keinen Fall hinuntergefallene Lebensmittel noch zu essen.

AllergieIch habe das Gott sei Dank von Anfang an alles etwas lockerer gesehen, bin ich doch mit der Lebensweisheit “Dreck reinigt den Magen.” aufgewachsen. Meine Mutter erzählte regelmäßig die Geschichte von einer Frau aus ihrem Heimatdorf, die nach einer Reihe Töchtern endlich den so sehnlichst gewünschten Sohn bekam. Auf diesen konzentrierte sie ihrer ganze Aufmerksamkeit, war ständig um seine Gesundheit besorgt und reinigte ständig alles mit Desinfektionsmitteln. Dann erkrankte der Junge an einem Virusinfekt und starb. Meine Mutter war seitdem immer davon überzeugt, dass Schmutz das Immunsystem stärkt. Aus heutiger Sicht bin ich meiner Mutter für diese gesunde Einstellung sehr dankbar, denn ihre Ansicht hat sich als richtig herausgestellt und es hat sich sogar gezeigt, dass der Kontakt mit Schmutz dazu beiträgt,  mögliche Allergien zu verhindern.

Tatsächlich nehmen die meisten Experten heute an, dass die Zunahme von Allergien auf eine zunehmende Reinlichkeit und Hygiene zurückzuführen ist.

Eine in Leibzig durchgeführte Studie zum Beispiel hat gezeigt, dass Heuschnupfen, Hautallergien und Asthma zunahmen, während die Umwelt in den neuen Bundesländern von Jahr zu Jahr sauberer wurde. Die Wissenschaftler glauben, dass das Immunsystem von Kindern schlicht unterfordert ist. Es fehlt an Dreck, Parasiten und anderen Außenreizen, so dass sich das Abwehrsystem auf die Bekämpfung sonst unbeachteter Reize (z.B. Pollen, Tierhaare) stürzt.

Eigentlich doch ganz praktisch: Fortan kann man seine Kinder wieder mit bestem Wissen und Gewissen im Dreck wühlen lassen und gewinnt selber jede Menge Freizeit durch den Wegfall übertriebener Reinigungsaktionen.

Na, wie wär´s mal mit einem Ritteressen zu Hause. ;)

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Feng Shui: Der optimale Schreibtisch und Arbeitsbereich für mein Kind


yinjang_grau_blau1Heute soll´s im Bereich Feng Shui ein bisschen konkreter werden. Wie kann ich den Arbeitsbereich (Schreibtisch, Regale, etc.) meines Kindes optimal gestalten? (gilt selbstverständlich auch für den eigenen Arbeitsplatz!)

Wichtig ist dabei, dass der Schreibtisch und sein Standort konzentriertes Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum möglich machen. Feng Shui kann uns Eltern dabei nützliche Tipps geben. Schön finde ich persönlich, dass man die Wirkung der Veränderungen sofort spüren kann. Kinder sind hierfür oft sehr sensibel und sollten unbedingt in den Prozess der Optimierung ihres Arbeitsbereiches einbezogen werden.

Los geht´s!

- Zunächst sollte der Schreibtisch unbedingt so ausgerichtet sein, dass man einen guten Blick auf die Tür hat. Dies ermöglicht einen optimalen Überblick und sorgt daher für ein Sicherheitsgefühl – ein Relikt aus Steinzeittagen.

- Der Schreibtisch sollte nicht im “Energie-Durchzug” stehen. Was ist damit gemeint? Stellen Sie sich vor, Energie würde entlang logischer Bahnen fließen- etwa zum Fenster herein, durchs Zimmer hindurch und zur Zimmertür wieder heraus, oder anders herum. Steht der Schreibtisch in einer solchen Bahn, so wird hier Energie “mitgerissen”. Besser ist, wenn er außerhalb einer solchen Bahn steht oder durch einen anderen Einrichtungsgegenstand geschützt ist. Die Energie kann z. B. durch einen Vorhang gebremst werden. Sie können diese Sachverhalte übrigens esoterisch sehen oder sich als naturwissenschaftlich bedingt vorstellen, es gilt so oder so.

- Weiter ist zu beachten, dass die Bereiche Lernen/Arbeiten und Schlafen deutlich getrennt sein sollten. Wenn das Kind hinter seinem Schreibtisch immer auf sein Bett schaut, bleibt ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung nicht aus.

- Ebenso wird ein konzentriertes Arbeiten natürlich erschwert, wenn der Blick ständig  abgelenkt wird, z. B. durch jede Menge Spielzeug, viele unterschiedliche Poster an den Wänden, einen Fernseher…

So besser nicht

So besser nicht

- Chaos auf dem Schreibtisch macht effektives Arbeiten ebenfalls schwer. Erstmal fehlt der ausreichende Platz und dann gibt es dort immer so viel zu entdecken, das vielleicht interressanter ist als die Hausaufgaben. Die Schulbücher und Schulhefte brauchen unbedingt einen festen Platz außerhalb der Tonne, und zwar nicht auf dem Schreibtisch oder gar auf dem Boden.

- Gemeinsam mit ihrem Kind sollten Sie regelmäßig die Schulsachen durchgehen und Überflüssiges aussortieren, z. B. Bücher vom letzten Schuljahr, volle Hefte, alte Mappen. Dinge, die derzeit nicht gebraucht werden, gehören nicht mehr an den Arbeitsplatz. Ich scheue mich nicht, manches direkt in den Altpapiercontainer zu bringen.

-”Versteckte Pfeile” sind ein weiterer Grund für Unwohlsein. Darunter versteht man alles Spitze oder Scharfkantige, was auf uns zeigt oder in unserer Richtung liegt. Dies können gefährlich herausragende Ecken eines Regals, spitze Blätter z.B. einer Yukkapalme, aber auch nach innen liegende Kanten des Raums sein. Schauen Sie sich aufmerksam um nach allem, woran man sich verletzen könnte. So finden sie diese Pfeile automatisch. Machen Sie sich klar, dass es nicht allein um das Verletzungsrisiko geht, sondern auch um das unbewusste Gefühl in der Nähe derartiger Stellen.

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