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Kategorie Sonstiges

Pizza mit Kindern selber machen


pizzaJa, Pizza kann man samt dem Teig auch selber machen! Aber warum? Na klar, Tiefkühlpizza muss man einfach nur in den Ofen schieben und spätestens 20 Minuten danach kann man sie essen. Das stimmt und wenn man völlig ausgehungert nach Hause kommt, kann das auch schon sehr praktisch sein. Aber Pizza von Grund auf selbst zu machen ist ein Event.

Wir machen Pizza oft, wenn Bekannte mit Kindern zu Besuch sind. Auch auf Kindergeburtstagen kam das Pizza-zubereiten sehr gut an. Dann habe ich es aber so gemacht, dass jeder seine eigenen kleinen Pizzen gemacht und auf das gefettete Blech gelegt hat.

Hier also zunächst unser Pizza-Teig-Rezept:

600 g          Mehl

1/2 TL        Salz

Prise     Zucker

40 g              Hefe (ein Würfel)

250 ml        Wasser

6 EL             Olivenöl

Zubereitung

Als erstest gibt man das Mehl, das Salz und den Zucker in eine Schüssel und vermischt diese Zutaten kurz und formt eine Mulde. (Wer es besonders gut machen will, siebt das Mehl zunächst.)  Die möglichst frische Hefe löst man in lauwarmen Wasser – z. B. in einer Tasse – auf. Dieses Hefe-Wasser und eventuell noch den Rest des notwendigen Wassers sowie das Öl gibt man dann in die vorbereitete Mehl-Mulde. Wir lassen dann den Teig zunächst von unserer Küchenmaschine kneten. Genauso geht es aber auch  mit den Händen. Danach muss man den Teig gehen lassen. Das heißt, er muss mindestens 20 Minuten ruhen. Dazu legt man einfach ein Tuch über die Schüssel, damit der Teig an der Oberfläche nicht austrocknet. Ein warmer Ort ist dabei von Vorteil.

(Falls der Teig an den Händen beziehungsweise der Schüssel klebt, fehlt noch etwas Mehl.

Wenn dagegen Mehl übrigbleibt, das nicht mehr von der Teigkugel aufgenommen wird, fehlt etwas Flüssigkeit.

Je vollwertiger das Mehl desto mehr Flüssigkeit braucht der Teig. – Wir benutzen meistens 550 – Mehl, zum Teil mit 1050 – Mehl gemischt.)

Die Tomaten-Soße

2 Dosen geschälte Tomaten, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Während der Teig “geht” hat man in Ruhe Zeit die  “Drauftaten” vorzubereiten. Frische Zutaten sind dabei natürlich eine gute Gelegenheit Gesundes zu sich zu nehmen.

Der Belag

Das kommt bei uns so auf die Pizza:

frische Champignons (in Scheiben geschnitten)

Paprika ( in kleine Stücke geschnitten)

Zucchini (geraspelt-schmeckt man gar nicht raus, stört meinen Sohn daher nicht)

Zwiebeln (in dünne Ringe oder Stücke geschnitten)

Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)

Tomaten  (in Scheiben geschnitten)

frische Ananas-Stücke (alternativ aus der Dose)

Schinken,  Salami, Thunfisch, Oliven, Feta-Käse

Nach dem Gehen wird der Pizza-Teig aus der Schüssel geholt und  noch einmal von Hand durchgeknetet. Das macht Kindern in der Regel besonders Spaß. (Die Hände am besten mit Mehl “bestäuben”.) Dann ölt man das Backblech gut mit Olivenöl ein und rollt den Teig auf dem Blech aus. Durch das Öl bekommt man die Pizza später gut vom Blech und es lässt sich später mit wenig Aufwand säubern. 300 g Teig reichen dünn ausgerollt für ein Blech.

So, dann wird die Tomatensoße auf dem Teig verteilt und belegt. Wir teilen dabei das Blech in der Regel in vier Teile auf, die wir dann unterschiedlich belegen.

Zum Schluss kommt dann noch der Käse oben drauf. Besonders gut schmeckt in Scheiben geschnittener Mozzarella. Letztlich kann man aber jeden Käse drüberreiben.

Dann geht´s ab in den Ofen.

Wenn man mag, kann man anschließend noch Rucula darüber verteilen. (Siehe Foto!)

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Gemeinsam kochen schon mit kleinen Kindern


kochen-mit-kindernKinder machen von Anfang an die Dinge gerne, die wir auch machen. Sie lernen durch Nachahmung. Schon als ganz kleines Kind wollte Tim immer ganz nah am Geschehen sein, wenn ich gekocht habe. Sein Lieblingsplatz war die Arbeitsplatte. Aber auch andere kleine Kinder, auf die ich aufpasse, lieben diesen Ort. Dort sitzen sie dann und schauen in die Töpfe, kneten, rühren etwas oder naschen ganz einfach.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder Essen, das sie selber zubereitet haben, viel eher essen. Mitarbeiten können schon ganz kleine Kinder. Sie haben z. B. Spaß daran, einen Pizza-Teig oder ähnliche Teige zu kneten oder auf dem Blech auszurollen. Oder sie verteilen etwas auf dem Blech oder in der Auflaufform. Sie konnen natürlich auch benötigtes Obst oder Gemüse waschen oder frische Kräuter pflücken.

Wenn Kinder gelernt haben, dass Töpfe und Herdplatte heiß sind und man sie nicht berühren darf, können sie Soßen,  Suppen oder Gemüse umrühren und vorbereitete Zutaten oder Gewürze hinzugeben. Dabei sollte man sie aber auf gar keinen Fall alleine lassen. Natürlich muss man auch beim Anbraten z.B. von Fleisch besonders aufpassen, dass die Kinder von Fettspritzern geschützt sind – im Zweifelsfall lieber runtersetzen!   Kinder halten auch sehr gerne den Elektromixer. Hier muss man aber gut aufpassen, dass der Mixer wirklich mit beiden Händen angefasst wird. Die Versuchung während des Mixens zu naschen ist sehr groß und die Gefahr ist bei kleinen Kindern schnell vergessen.

In einem nächsten Schritt können sie dann auch die benötigten Zutaten kleinschneiden. Auch hier muss man natürlich zunächst dabeibleiben.

Am Anfang braucht man selbstverständlich beim gemeinsamen Kochen Geduld. Kinder haben es in der Regel nicht eilig und müssen die jeweiligen Handgriffe erst lernen. Die gemeinsame Tätigkeit bietet aber die Möglichkeit selbst zur Ruhe zu kommen. Müssen wir uns denn überhaupt beeilen? Während man gemeinsam arbeitet quängelt dafür auch niemand und  die Kinder sind beaufsichtigt und in der Regel zufrieden.

Mittlerweile kann Tim (12)  viele Gerichte ganz alleine kochen und ist eine echte Hilfe. Besonders gerne schneidet er mit unseren besonders guten, scharfen Messern und schmeckt die Gerichte ab. Wir sind mitterweile ein eingespieltes Kochteam und ab und zu übenimmt Tim auch das Kochen allein. Und mit Recht ist er auf  seine Ergebnisse stolz.

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Intuition und Denken fördern mit Rätselgeschichten von CUS


“Ein Mann schwitzt stark. Trotzdem hat er Handschuhe an. Warum?” (Stufe 1)

“Romeo und Julia liegen tot auf dem Boden. Das Fenster steht offen, am Boden eine Wasserlache. Was ist passiert?” (Stufe 2)

“Alle Welt schaut ihnen zu. Nur Michael, der tausendmal näher dran war als alle anderen, sah nichts. Warum?” (Stufe 3)

“Weil er unabsichtlich den Auslöser drückte, musste er sterben. Was ist passiert?” (Stufe 4)

Vielleicht kennen Sie solche Rätselgeschichten auch noch aus ihrer Kinder- und Jugendzeit. Jemand schildert eine alltägliche, manchmal auch ungewöhnliche oder schaurige Situation und die anderen müssen durch geschickte Ja-Nein-Fragen das Geschehene Stück für Stück enträtseln.

Im Urlaub haben wir mit unseren Bekannten einen ganzen Abend mit dem Rekonstruieren verbracht und unsere Kinder hatten jede Menge Spaß genauso wie wir Eltern.

Mittlerweile stießen wir in der Buchhandlung auf eine ganze Sammlung solcher Rätsel, und zwar das erste Rätselbuch von dem populären Rätselerfinder CUS: “Was ist hier passiert?”. Darin hat der Autor einerseits mehr oder weniger bekannte Rätsel gesammelt und zum anderen eigene Rätsel entwickelt. (CUS ist übrigens ein Pseudonym aus den Initialen des Autors. Der bekannteste Rätselautor Deutschland hat sich selbst auch zu einem Mystery gemacht. Man weiß nämlich weder seinen Namen noch seinen genauen Wohnort in Bayern und auf Fotos sieht man ihn mit großer, schwarzer Brille oder nur seinen Schatten.)
Das Buch hat insgesamt 155 Mysteries, die in 4 Schwierigkeitsgrade unterteilt sind (leichte, mittelschwere, schwierige und hammerharte Rätsel).  Am Ende des Buches findet man zu jedem Rätsel zwei Tipps, die einem auf die Sprünge helfen sollen, falls einem die Ideen ausgehen. Die Lösungen der Rätsel finden sich natürlich auch am Ende.
Seither rätseln wir regelmäßig gemeinsam – z. B. wenn es mal wieder den ganzen Tag draußen regnet, auf langen Autofarten, auf Spaziergängen oder einfach nur so. Dabei wechseln wir uns mit der Rolle des Rätselstellers ab. Dieser schaut in der Lösung nach, liest die beiden Tipps und stellt dann die Situation vor. Die anderen dürfen raten. Tim kann davon gar nicht genug bekommen. Es macht ihm besonders Spaß, uns beim verzweifelten Suchen nach der richtigen Lösung zuzusehen und mit diebischer Freude immer wieder “Nein!” zu verkünden. Genauso freut er sich aber auch, wenn sich beim Raten der plötzliche Aha-Effekt einstellt und er die richtige Lösung erkennt. Meiner Erfahrung nach ist es für Kinder allerdings frustrierend, wenn sie der Lösung über einen längeren Zeitraum scheinbar nicht näher kommen. Das tritt bei kleinen Kindern natürlich meist schneller ein als bei größeren. Diese Frustrationsgrenze sollte man auf keinen Fall überstrapazieren, da das ganze ja Spaß machen soll. Die beiden im Buch vorgeschlagenen Tipps kommen hier meist genau richtig. Manchmal hilft es den Kindern aber auch, wenn man auf entscheidene Fragen doch etwas mehr als nur “ja” oder “nein” antwortet. Auch in einem etwas größeren Rateteam lässt sich anhaltende Ratlosigkeit natürlich länger und leichter ertragen als allein.
Mitspieler, die den für diese Rätsel typischen Geistesblitz haben, können dem Rätselsteller ihre Lösung leise mitteilen und dann beim Beantworten der Fragen helfen, so dass die anderen auch noch die Chance auf das tolle Gefühl haben, das sich einstellt, wenn die Ratenuss geknackt ist.
Toll bei diesen Rätseln ist, dass sie das Querdenken fördern. Die Lösung ist meist simpel und lediglich unsere eingeschränkte Sichtweise verhindert, dass wir die Rätsel auf Anhieb lösen. Auch im realen Leben liegt die Lösung von Problemen oft darin, dass man eine andere Perspektive einnimmt. Um die Rätsel zu lösen braucht man zwei Dinge: Methodik und Intuition.
Während in der Schule methodisches Vorgehen gezielt trainiert wird, wird die Förderung der Intuition oft bei der Erziehung vernachlässigt. Hier bieten diese Rätsel also einen sehr sinnvollen Nebeneffekt.

Wer also noch etwas für Weihnachten oder einen Geburtstag sucht, ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen:


PS: Die einzige “aus dem Rahmen fallende” 2-Sterne-Rezension bei Amazon bezieht sich nicht auf diesen ersten Band von CUS, sondern auf das Nachfolgerbuch.

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Aufräumen mit Spaß


Sie ärgern sich über die achtlos hingeworfenen Schuhe und Jacken im Flur, das Chaos im Kinderzimmer, den Wohnzimmertisch, auf den jeder auf die Schnelle ein paar Teile vorübergehend abgelegt hat? Die nicht ausgeräumte Spülmaschine, die leeren Getränkepakete …? Alles nicht gerade positives Feng Shui…

In unserer Familie haben zwar alle gerne Ordnung, aber gerade ich leide besonders unter aufkommenderUnordnung. Gibt es dafür eine Lösung ohne anklagende Worte, Geschimpfe, stete Ermahnungen, Schuldzuweisungen?

Ja. Und ich meine natürlich nicht, dass man des lieben Friedens willen alles schweigend selbst macht. Bei uns rufe ich jetzt ab und zu die Aufräum-Aktion aus. Wir plazieren dann unseren Küchen-Timer auf den Wohnzimmertisch, stellen ihn auf 30 Minuten und starten den Countdown. In dieser Zeit versuchen dann alle möglichst effektiv Ordnung zu schaffen. Blicke auf die Uhr sind dabei erlaubt und gemeinsam macht das Aufräumen sogar Spaß. Mit dem Klingeln des Weckers ist mit dem Pflichtteil dann auch wirklich Schluss. Gerade dadurch passiert es regelmäßig, dass Tim sogar freiwillig noch eine Weile seine Sachen weiter in Ordnung bringt. Dafür wird er dann natürlich auch besonders gelobt. Auf diese Weise lässt sich eine ganze Menge Chaos bewältigen, denn bei 3 Personen macht das ja 90 Arbeitsminuten. Der Lohn ist eine super aufgeräumte Umgebung und alle fühlen sich wieder richtig wohl. So und jetzt viel Spaß beim Aufräumen!

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Endlich kleben ohne Stress und Ärger


Kleben kann zu einer echten Geduldsprobe werden – besonders mit Kindern. Kennen Sie das:
- lösungsmittelfreie Klebe, die zwar wirklich geruchsfrei ist, aber nicht klebt
- Klebestifte, die immer dann, wenn man sie mal wieder braucht, ausgetrocknet sind
- Metalltuben, bei denen nach einiger Zeit die Klebe nicht wie erwartet oben herauskommt, sondern irgendwo aus einer Knickkante die Klebe direkt in die Handfläche fließt
- Tuben oder Klebeflaschen, die nach Gebrauch noch weiter Klebe ausspucken

Letztlich hat man meist die Hände voller Klebe und nicht selten auch an anderen Stellen.

Jetzt habe ich endlich etwas gefunden, das wirklich funktioniert und bis jetzt keinen Haken hat:
Uhu-Alleskleber Gel extra flex+clean in der Kunststofftube: Tropfstopp (Kleberücksaugeffekt), kontrolliertes Dosieren, unkaputtbar. Super! Das hört sich vielleicht nach Werbung an, aber ich bin wirklich begeistert und erleichtert, kann ich nur empfehlen.

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