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Bobo Siebenschläfer – Das beste Buch zum Vorlesen für Kinder ab 2 Jahren

Bobo_2Bei der Suche nach einem neuenVorlesebuch für Tim (damals 1,5 Jahre alt) bin ich auf folgendes Taschenbuch aus dem rowohlt-Verlag gestoßen : „Bobo Siebenschläfer: Bildgeschichten für ganz Kleine“. Empfohlen hatten es mir Mütter aus der Krabbelgruppe, die bereits ältere Kinder hatten. Da sie alle super begeistert waren, bin ich dann gleich in die Stadt gefahren und habe es gekauft. Ich selber hätte dieses Buch nie ohne diesen Tipp ausgewählt und war bei der Heimfahrt auch noch relativ skeptisch. Es handelte sich um ein ganz normales Taschenbuch, hatte nur schwach colorierte Bilder, auf den ersten Blick also wirklich kein Kassenschlager. Aber so kann man sich täuschen….

Dieses Buch ist wirklich absolut das beste Vorlesebuch, das mir in die Hände gefallen ist. Tim war von Anfang an begeistert. Wir haben ihm die Geschichten von dem Siebenschläfer Bobo sicherlich über hundert mal vorgelesen. Abend für Abend.  Und genauso begeistert wie Tim waren alle anderen Kinder, denen ich im Laufe der Jahre aus diesem Buch vorgelesen habe oder denen ich dieses Buch geschenkt habe. Und das schöne ist, es gefällt Jungs und Mädchen gleichermaßen.

Kinder lieben genau das, was dieses Buch auf den ersten Blick so unspektaklär erscheinen lässt. Die über 200 Bilder sind ganz einfach gehalten. In der Regel gibt es 4 Bilder auf einer Doppelseite, die jeweils mit einem oder  zwei klaren, einfachen  Sätzen beschrieben werden. Und die Geschichten sind alle aus dem Kleinkind-Alltag der 2-4 Jährigen  genommen. Insgesamt hat das Buch 7 Geschichten: Bobos Zuhause, beim Einkaufen, im Zoo, auf dem Spielplatz, Bobo ist krank, im  Garten mit Planschbecken und  Bobos Geburtstag. Alles Dinge, die die Kinder selber schon erlebt haben. Die Länge jeder Geschichte ist auch optimal für die ganz Kleinen. Besonders gut hat Tim übrigens das bebilderte Inhaltsverzeichnis gefallen. Dieses mussten wir immer zuerst aufschlagen, damit er sich dann eine Geschichte aussuchen konnte. Da Bobo übrigens am Ende jeder Geschichte einschläft, eignen sich die Geschichten besonders gut als Gute-Nacht-Geschichten.

Mittlerweilige gibt es mehrere Folgebände, die aber meiner Meinung nach nicht an die Qualität des ersten Bandes heranreichen. Alle Bobo-Bücher gibt es mitlerweile auch als gebundene Ausgabe. Ich selber verschenke nur noch die gebundene Ausgabe des ersten Bobo Siebenschläfer Buches, da das Buch durch die dickeren Seiten und den festen Umschlag deutlich stabiler ist. Außerdem sind die Bilder der gebundenen Ausgabe bunt.

Ganz viel Spaß beim Vorlesen!

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Wie schütze ich mein Kind vor Allergien?

Wer glaubt, wir als Eltern können nicht beeinflussen, ob unsere Kinder Allergien entwickeln, der  irrt.  Die Frage ist nur: wie wirken wir möglichen Allergien entgegen? Viele meiner Bekannten glauben, Hygiene sei in dem Zusammenhang besonders wichtig. Im Extremfall wischen einige Mütter gar täglich alle Fußböden. Die Schnuller von Kleinkindern werden unentwegt ausgekocht, Kleidung und Bettwäsche wird ständig gewaschen. Die älteren Kinder werden dazu angehalten,  sich häufig die Hände zu waschen, nichts in den Mund zu nehmen, selbst Pommes mit der Gabel zu essen und auf keinen Fall hinuntergefallene Lebensmittel noch zu essen.

AllergieIch habe das Gott sei Dank von Anfang an alles etwas lockerer gesehen, bin ich doch mit der Lebensweisheit „Dreck reinigt den Magen.“ aufgewachsen. Meine Mutter erzählte regelmäßig die Geschichte von einer Frau aus ihrem Heimatdorf, die nach einer Reihe Töchtern endlich den so sehnlichst gewünschten Sohn bekam. Auf diesen konzentrierte sie ihrer ganze Aufmerksamkeit, war ständig um seine Gesundheit besorgt und reinigte ständig alles mit Desinfektionsmitteln. Dann erkrankte der Junge an einem Virusinfekt und starb. Meine Mutter war seitdem immer davon überzeugt, dass Schmutz das Immunsystem stärkt. Aus heutiger Sicht bin ich meiner Mutter für diese gesunde Einstellung sehr dankbar, denn ihre Ansicht hat sich als richtig herausgestellt und es hat sich sogar gezeigt, dass der Kontakt mit Schmutz dazu beiträgt,  mögliche Allergien zu verhindern.

Tatsächlich nehmen die meisten Experten heute an, dass die Zunahme von Allergien auf eine zunehmende Reinlichkeit und Hygiene zurückzuführen ist.

Eine in Leibzig durchgeführte Studie zum Beispiel hat gezeigt, dass Heuschnupfen, Hautallergien und Asthma zunahmen, während die Umwelt in den neuen Bundesländern von Jahr zu Jahr sauberer wurde. Die Wissenschaftler glauben, dass das Immunsystem von Kindern schlicht unterfordert ist. Es fehlt an Dreck, Parasiten und anderen Außenreizen, so dass sich das Abwehrsystem auf die Bekämpfung sonst unbeachteter Reize (z.B. Pollen, Tierhaare) stürzt.

Eigentlich doch ganz praktisch: Fortan kann man seine Kinder wieder mit bestem Wissen und Gewissen im Dreck wühlen lassen und gewinnt selber jede Menge Freizeit durch den Wegfall übertriebener Reinigungsaktionen.

Na, wie wär´s mal mit einem Ritteressen zu Hause. 😉

Feng Shui: Der optimale Schreibtisch und Arbeitsbereich für mein Kind

yinjang_grau_blau1Heute soll´s im Bereich Feng Shui ein bisschen konkreter werden. Wie kann ich den Arbeitsbereich (Schreibtisch, Regale, etc.) meines Kindes optimal gestalten? (gilt selbstverständlich auch für den eigenen Arbeitsplatz!)

Wichtig ist dabei, dass der Schreibtisch und sein Standort konzentriertes Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum möglich machen. Feng Shui kann uns Eltern dabei nützliche Tipps geben. Schön finde ich persönlich, dass man die Wirkung der Veränderungen sofort spüren kann. Kinder sind hierfür oft sehr sensibel und sollten unbedingt in den Prozess der Optimierung ihres Arbeitsbereiches einbezogen werden.

Los geht´s!

– Zunächst sollte der Schreibtisch unbedingt so ausgerichtet sein, dass man einen guten Blick auf die Tür hat. Dies ermöglicht einen optimalen Überblick und sorgt daher für ein Sicherheitsgefühl – ein Relikt aus Steinzeittagen.

– Der Schreibtisch sollte nicht im „Energie-Durchzug“ stehen. Was ist damit gemeint? Stellen Sie sich vor, Energie würde entlang logischer Bahnen fließen- etwa zum Fenster herein, durchs Zimmer hindurch und zur Zimmertür wieder heraus, oder anders herum. Steht der Schreibtisch in einer solchen Bahn, so wird hier Energie „mitgerissen“. Besser ist, wenn er außerhalb einer solchen Bahn steht oder durch einen anderen Einrichtungsgegenstand geschützt ist. Die Energie kann z. B. durch einen Vorhang gebremst werden. Sie können diese Sachverhalte übrigens esoterisch sehen oder sich als naturwissenschaftlich bedingt vorstellen, es gilt so oder so.

– Weiter ist zu beachten, dass die Bereiche Lernen/Arbeiten und Schlafen deutlich getrennt sein sollten. Wenn das Kind hinter seinem Schreibtisch immer auf sein Bett schaut, bleibt ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung nicht aus.

– Ebenso wird ein konzentriertes Arbeiten natürlich erschwert, wenn der Blick ständig  abgelenkt wird, z. B. durch jede Menge Spielzeug, viele unterschiedliche Poster an den Wänden, einen Fernseher…

So besser nicht

So besser nicht

– Chaos auf dem Schreibtisch macht effektives Arbeiten ebenfalls schwer. Erstmal fehlt der ausreichende Platz und dann gibt es dort immer so viel zu entdecken, das vielleicht interressanter ist als die Hausaufgaben. Die Schulbücher und Schulhefte brauchen unbedingt einen festen Platz außerhalb der Tonne, und zwar nicht auf dem Schreibtisch oder gar auf dem Boden.

– Gemeinsam mit ihrem Kind sollten Sie regelmäßig die Schulsachen durchgehen und Überflüssiges aussortieren, z. B. Bücher vom letzten Schuljahr, volle Hefte, alte Mappen. Dinge, die derzeit nicht gebraucht werden, gehören nicht mehr an den Arbeitsplatz. Ich scheue mich nicht, manches direkt in den Altpapiercontainer zu bringen.

-„Versteckte Pfeile“ sind ein weiterer Grund für Unwohlsein. Darunter versteht man alles Spitze oder Scharfkantige, was auf uns zeigt oder in unserer Richtung liegt. Dies können gefährlich herausragende Ecken eines Regals, spitze Blätter z.B. einer Yukkapalme, aber auch nach innen liegende Kanten des Raums sein. Schauen Sie sich aufmerksam um nach allem, woran man sich verletzen könnte. So finden sie diese Pfeile automatisch. Machen Sie sich klar, dass es nicht allein um das Verletzungsrisiko geht, sondern auch um das unbewusste Gefühl in der Nähe derartiger Stellen.

Pizza mit Kindern selber machen

pizzaJa, Pizza kann man samt dem Teig auch selber machen! Aber warum? Na klar, Tiefkühlpizza muss man einfach nur in den Ofen schieben und spätestens 20 Minuten danach kann man sie essen. Das stimmt und wenn man völlig ausgehungert nach Hause kommt, kann das auch schon sehr praktisch sein. Aber Pizza von Grund auf selbst zu machen ist ein Event.

Wir machen Pizza oft, wenn Bekannte mit Kindern zu Besuch sind. Auch auf Kindergeburtstagen kam das Pizza-zubereiten sehr gut an. Dann habe ich es aber so gemacht, dass jeder seine eigenen kleinen Pizzen gemacht und auf das gefettete Blech gelegt hat.

Hier also zunächst unser Pizza-Teig-Rezept:

600 g          Mehl

1/2 TL        Salz

Prise     Zucker

40 g              Hefe (ein Würfel)

250 ml        Wasser

6 EL             Olivenöl

Zubereitung

Als erstest gibt man das Mehl, das Salz und den Zucker in eine Schüssel und vermischt diese Zutaten kurz und formt eine Mulde. (Wer es besonders gut machen will, siebt das Mehl zunächst.)  Die möglichst frische Hefe löst man in lauwarmen Wasser – z. B. in einer Tasse – auf. Dieses Hefe-Wasser und eventuell noch den Rest des notwendigen Wassers sowie das Öl gibt man dann in die vorbereitete Mehl-Mulde. Wir lassen dann den Teig zunächst von unserer Küchenmaschine kneten. Genauso geht es aber auch  mit den Händen. Danach muss man den Teig gehen lassen. Das heißt, er muss mindestens 20 Minuten ruhen. Dazu legt man einfach ein Tuch über die Schüssel, damit der Teig an der Oberfläche nicht austrocknet. Ein warmer Ort ist dabei von Vorteil.

(Falls der Teig an den Händen beziehungsweise der Schüssel klebt, fehlt noch etwas Mehl.

Wenn dagegen Mehl übrigbleibt, das nicht mehr von der Teigkugel aufgenommen wird, fehlt etwas Flüssigkeit.

Je vollwertiger das Mehl desto mehr Flüssigkeit braucht der Teig. – Wir benutzen meistens 550 – Mehl, zum Teil mit 1050 – Mehl gemischt.)

Die Tomaten-Soße

2 Dosen geschälte Tomaten, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Während der Teig „geht“ hat man in Ruhe Zeit die  „Drauftaten“ vorzubereiten. Frische Zutaten sind dabei natürlich eine gute Gelegenheit Gesundes zu sich zu nehmen.

Der Belag

Das kommt bei uns so auf die Pizza:

frische Champignons (in Scheiben geschnitten)

Paprika ( in kleine Stücke geschnitten)

Zucchini (geraspelt-schmeckt man gar nicht raus, stört meinen Sohn daher nicht)

Zwiebeln (in dünne Ringe oder Stücke geschnitten)

Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)

Tomaten  (in Scheiben geschnitten)

frische Ananas-Stücke (alternativ aus der Dose)

Schinken,  Salami, Thunfisch, Oliven, Feta-Käse

Nach dem Gehen wird der Pizza-Teig aus der Schüssel geholt und  noch einmal von Hand durchgeknetet. Das macht Kindern in der Regel besonders Spaß. (Die Hände am besten mit Mehl „bestäuben“.) Dann ölt man das Backblech gut mit Olivenöl ein und rollt den Teig auf dem Blech aus. Durch das Öl bekommt man die Pizza später gut vom Blech und es lässt sich später mit wenig Aufwand säubern. 300 g Teig reichen dünn ausgerollt für ein Blech.

So, dann wird die Tomatensoße auf dem Teig verteilt und belegt. Wir teilen dabei das Blech in der Regel in vier Teile auf, die wir dann unterschiedlich belegen.

Zum Schluss kommt dann noch der Käse oben drauf. Besonders gut schmeckt in Scheiben geschnittener Mozzarella. Letztlich kann man aber jeden Käse drüberreiben.

Dann geht´s ab in den Ofen.

Wenn man mag, kann man anschließend noch Rucula darüber verteilen. (Siehe Foto!)

Gemeinsam kochen schon mit kleinen Kindern

kochen-mit-kindernKinder machen von Anfang an die Dinge gerne, die wir auch machen. Sie lernen durch Nachahmung. Schon als ganz kleines Kind wollte Tim immer ganz nah am Geschehen sein, wenn ich gekocht habe. Sein Lieblingsplatz war die Arbeitsplatte. Aber auch andere kleine Kinder, auf die ich aufpasse, lieben diesen Ort. Dort sitzen sie dann und schauen in die Töpfe, kneten, rühren etwas oder naschen ganz einfach.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder Essen, das sie selber zubereitet haben, viel eher essen. Mitarbeiten können schon ganz kleine Kinder. Sie haben z. B. Spaß daran, einen Pizza-Teig oder ähnliche Teige zu kneten oder auf dem Blech auszurollen. Oder sie verteilen etwas auf dem Blech oder in der Auflaufform. Sie konnen natürlich auch benötigtes Obst oder Gemüse waschen oder frische Kräuter pflücken.

Wenn Kinder gelernt haben, dass Töpfe und Herdplatte heiß sind und man sie nicht berühren darf, können sie Soßen,  Suppen oder Gemüse umrühren und vorbereitete Zutaten oder Gewürze hinzugeben. Dabei sollte man sie aber auf gar keinen Fall alleine lassen. Natürlich muss man auch beim Anbraten z.B. von Fleisch besonders aufpassen, dass die Kinder von Fettspritzern geschützt sind – im Zweifelsfall lieber runtersetzen!   Kinder halten auch sehr gerne den Elektromixer. Hier muss man aber gut aufpassen, dass der Mixer wirklich mit beiden Händen angefasst wird. Die Versuchung während des Mixens zu naschen ist sehr groß und die Gefahr ist bei kleinen Kindern schnell vergessen.

In einem nächsten Schritt können sie dann auch die benötigten Zutaten kleinschneiden. Auch hier muss man natürlich zunächst dabeibleiben.

Am Anfang braucht man selbstverständlich beim gemeinsamen Kochen Geduld. Kinder haben es in der Regel nicht eilig und müssen die jeweiligen Handgriffe erst lernen. Die gemeinsame Tätigkeit bietet aber die Möglichkeit selbst zur Ruhe zu kommen. Müssen wir uns denn überhaupt beeilen? Während man gemeinsam arbeitet quängelt dafür auch niemand und  die Kinder sind beaufsichtigt und in der Regel zufrieden.

Mittlerweile kann Tim (12)  viele Gerichte ganz alleine kochen und ist eine echte Hilfe. Besonders gerne schneidet er mit unseren besonders guten, scharfen Messern und schmeckt die Gerichte ab. Wir sind mitterweile ein eingespieltes Kochteam und ab und zu übenimmt Tim auch das Kochen allein. Und mit Recht ist er auf  seine Ergebnisse stolz.