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Artikel zum Schlagwort Aufräumen

Spaß statt Pflicht – So helfen Kinder gern im Haushalt


“Meine Kinder müssen im Haushalt mithelfen.” Immer wieder höre ich diesen Satz, der meist von Müttern stolz verkündet wird. Was mich persönlich an diesem Satz stört ist das Wort “müssen”. Warum ist man denn so stolz darauf andere zu etwas zu zwingen, das sie anscheinend nicht wollen? Mithelfen im Haushalt ist natürlich wünschenswert und auch notwendig, aber wenn es größtenteils freiwillig passieren würde, wäre das doch viel besser, oder?
Helfer
Kleine Kinder helfen gerne bei allem, was man im Laufe des Tages in ihrer Gegenwart macht. Mein 1,5-jähriges Patenkind läuft zum Beispiel ganz oft mit einem Lappen durch die Wohnung und macht alles sauber und mein 4-jähriger Neffe liebt es die Fenster zu putzen. Abtrocknen, in Schränke einsortieren, fegen, schneiden, den Topf umrühren, Blumen gießen…Kleine Kinder lieben alle diese Pflichten, erfüllen sie akribisch und sind mit Hingabe bei der Sache.

Und genau jetzt ist es wichtig sie darin zu bestärken. Was sie brauchen sind Erfolgserlebnisse. Das bedeutet, man lobt die Kinder und drückt auch schon mal beide Augen zu, wenn die Ergebnisse für sich betrachtet alles andere als optimal sind. Auf keinen Fall sollte man jetzt auf Mängel hinweisen oder die erledigte Aufgabe anschließend korrigieren und optimieren. Während der Arbeit kann man aber ab und zu Tricks verraten, mit denen das Ganze noch besser klappt.

Wenn man jetzt Geduld beweist, profitiert man später. Anfänglich zum Beispiel hat das Kochen mit Tim fast doppelt so lange gedauert, heute (derzeit ist Tim 12 Jahre) kocht er mit Leidenschaft statt aus Pflichtgefühl oft allein das Mittagessen oder wir kochen gemeinsam. Seitdem er seine Liebe fürs Schnipseln und Schneiden mit hochwertigen Messern entdeckt hat, sorgt er zudem dafür, dass diese stets perfekt geschliffen sind.

Auch bei vielen anderen Dingen ist er mittlerweile eine echte Hilfe. Insgesamt haben wir aber festgestellt, dass wir die meisten Arbeiten lieber gemeinsam mit Spaß erledigen anstatt diese als Pflichten aufzuteilen.

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Feng Shui: Der optimale Schreibtisch und Arbeitsbereich für mein Kind


yinjang_grau_blau1Heute soll´s im Bereich Feng Shui ein bisschen konkreter werden. Wie kann ich den Arbeitsbereich (Schreibtisch, Regale, etc.) meines Kindes optimal gestalten? (gilt selbstverständlich auch für den eigenen Arbeitsplatz!)

Wichtig ist dabei, dass der Schreibtisch und sein Standort konzentriertes Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum möglich machen. Feng Shui kann uns Eltern dabei nützliche Tipps geben. Schön finde ich persönlich, dass man die Wirkung der Veränderungen sofort spüren kann. Kinder sind hierfür oft sehr sensibel und sollten unbedingt in den Prozess der Optimierung ihres Arbeitsbereiches einbezogen werden.

Los geht´s!

- Zunächst sollte der Schreibtisch unbedingt so ausgerichtet sein, dass man einen guten Blick auf die Tür hat. Dies ermöglicht einen optimalen Überblick und sorgt daher für ein Sicherheitsgefühl – ein Relikt aus Steinzeittagen.

- Der Schreibtisch sollte nicht im “Energie-Durchzug” stehen. Was ist damit gemeint? Stellen Sie sich vor, Energie würde entlang logischer Bahnen fließen- etwa zum Fenster herein, durchs Zimmer hindurch und zur Zimmertür wieder heraus, oder anders herum. Steht der Schreibtisch in einer solchen Bahn, so wird hier Energie “mitgerissen”. Besser ist, wenn er außerhalb einer solchen Bahn steht oder durch einen anderen Einrichtungsgegenstand geschützt ist. Die Energie kann z. B. durch einen Vorhang gebremst werden. Sie können diese Sachverhalte übrigens esoterisch sehen oder sich als naturwissenschaftlich bedingt vorstellen, es gilt so oder so.

- Weiter ist zu beachten, dass die Bereiche Lernen/Arbeiten und Schlafen deutlich getrennt sein sollten. Wenn das Kind hinter seinem Schreibtisch immer auf sein Bett schaut, bleibt ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung nicht aus.

- Ebenso wird ein konzentriertes Arbeiten natürlich erschwert, wenn der Blick ständig  abgelenkt wird, z. B. durch jede Menge Spielzeug, viele unterschiedliche Poster an den Wänden, einen Fernseher…

So besser nicht

So besser nicht

- Chaos auf dem Schreibtisch macht effektives Arbeiten ebenfalls schwer. Erstmal fehlt der ausreichende Platz und dann gibt es dort immer so viel zu entdecken, das vielleicht interressanter ist als die Hausaufgaben. Die Schulbücher und Schulhefte brauchen unbedingt einen festen Platz außerhalb der Tonne, und zwar nicht auf dem Schreibtisch oder gar auf dem Boden.

- Gemeinsam mit ihrem Kind sollten Sie regelmäßig die Schulsachen durchgehen und Überflüssiges aussortieren, z. B. Bücher vom letzten Schuljahr, volle Hefte, alte Mappen. Dinge, die derzeit nicht gebraucht werden, gehören nicht mehr an den Arbeitsplatz. Ich scheue mich nicht, manches direkt in den Altpapiercontainer zu bringen.

-”Versteckte Pfeile” sind ein weiterer Grund für Unwohlsein. Darunter versteht man alles Spitze oder Scharfkantige, was auf uns zeigt oder in unserer Richtung liegt. Dies können gefährlich herausragende Ecken eines Regals, spitze Blätter z.B. einer Yukkapalme, aber auch nach innen liegende Kanten des Raums sein. Schauen Sie sich aufmerksam um nach allem, woran man sich verletzen könnte. So finden sie diese Pfeile automatisch. Machen Sie sich klar, dass es nicht allein um das Verletzungsrisiko geht, sondern auch um das unbewusste Gefühl in der Nähe derartiger Stellen.

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Aufräumen mit Spaß


Sie ärgern sich über die achtlos hingeworfenen Schuhe und Jacken im Flur, das Chaos im Kinderzimmer, den Wohnzimmertisch, auf den jeder auf die Schnelle ein paar Teile vorübergehend abgelegt hat? Die nicht ausgeräumte Spülmaschine, die leeren Getränkepakete …? Alles nicht gerade positives Feng Shui…

In unserer Familie haben zwar alle gerne Ordnung, aber gerade ich leide besonders unter aufkommenderUnordnung. Gibt es dafür eine Lösung ohne anklagende Worte, Geschimpfe, stete Ermahnungen, Schuldzuweisungen?

Ja. Und ich meine natürlich nicht, dass man des lieben Friedens willen alles schweigend selbst macht. Bei uns rufe ich jetzt ab und zu die Aufräum-Aktion aus. Wir plazieren dann unseren Küchen-Timer auf den Wohnzimmertisch, stellen ihn auf 30 Minuten und starten den Countdown. In dieser Zeit versuchen dann alle möglichst effektiv Ordnung zu schaffen. Blicke auf die Uhr sind dabei erlaubt und gemeinsam macht das Aufräumen sogar Spaß. Mit dem Klingeln des Weckers ist mit dem Pflichtteil dann auch wirklich Schluss. Gerade dadurch passiert es regelmäßig, dass Tim sogar freiwillig noch eine Weile seine Sachen weiter in Ordnung bringt. Dafür wird er dann natürlich auch besonders gelobt. Auf diese Weise lässt sich eine ganze Menge Chaos bewältigen, denn bei 3 Personen macht das ja 90 Arbeitsminuten. Der Lohn ist eine super aufgeräumte Umgebung und alle fühlen sich wieder richtig wohl. So und jetzt viel Spaß beim Aufräumen!

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