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Artikel zum Schlagwort Homöopathie

Was hilft gegen Ohrenschmerzen? – Wirksame Mittel ohne Chemie


Mit Beginn des Herbstes beginnt leider auch wieder die Zeit der Erkältungen. Von Anfang an waren bei unserm Sohn Tim seine Ohren eine Schwachstelle, und nicht selten hatten wir mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Deshalb haben wir gelernt, direkt auf die ersten Anzeichen zu reagieren und nicht erstmal abzuwarten.

Wichtig ist vor allem, dass die Nase nicht verstopft ist, da sich sonst Entzündungssekrete sammeln und Ohrenscherzen erzeugen oder verstärken können.

Ansonsten hat sich bei uns das sogenannte Zwiebelsäckchen sehr bewehrt. Zwiebelsaft und -dämpfe gelten nämlich als schmerzlindernd und entzündungshemmend.

  • 1 Zwiebel kleinhacken
  • erwärmen (zum Beispiel ohne Fett in der Pfanne / in Alufolie gepackt im Backofen / in Alufolie gepackt auf dem Rost eines Toasters)
  • in einem Baumwolltuch (z.B. Taschentuch) verteilen und zubinden (Wollband oder Gummiband)
  • ich schlage noch einmal kräftig auf das Säckchen, damit der Zwiebelsaft aus den Zwiebelwürfelchen tritt
  • das warme Zwiebelsäckchen auf oder hinter das Ohr legen
  • das Säckchen zum Beispiel mit einer Wollmütze oder einem Schal fixieren (Tim hat es besser gefallen, wenn wir noch ein Körnerkissen erwärmt haben. Das hat er dann auf sein Kissen geleget und dann sein Ohr zusammen mit dem Säckchen einfach draufgelegt. – Es lohnt sich übrigens ein Handtuch auf das Kopfkissen zu legen!)
  • mindesten eine halbe Stunde einwirken lassen
  • währenddessen und im Anschluss empfiehlt sich natürlich Ruhe

zwiebelDas Zwiebelsäckchen kann man übrigens ruhig anschließend im Zimmer aufhängen, dann werden die Dämpfe weiter freigesetzt und erleichtern auf diese Weise das Atmen.

Wenn man in der Nacht einfach keine Kraft mehr hat, um ein Säckchen anzufertigen kann man eine Zwiebel anschneiden, einige Trofen Zwiebelsaft auf etwas Watte träufeln und diese behutsam in den Gehörgang einbringen. Auch das hat bei uns geholfen.

Die von unserem anthroposophischen Kinderarzt aufgeschriebenen homöopatischen Ohrentropfen haben in Verbindung mit Wärme auch gut geholfen und sind bei plötzlichen Ohrenschmerzen in der Nacht praktisch. Das Mittel ist von der Firma Wala, heißt Levisticum Ohrentropfen und enthält folgende arzneilich wirksame Bestandteile: Levisticum officinale e radice W 5% (–> Liebstöckel). Es werden einfach 3-4 körperwarme Tropfen in den Gehörgang geträufelt. Ich habe zusätzlich immer noch etwas Watte in den Gehörgang eingebracht. Das verhindert das Auslaufen und wärmt etwas. Außerdem hat Tim auch hier immer das erwärmte Körnerkissen als lindernd empfunden.

Gute Besserung und einen gesunden Winter!

Silvia

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Mein Tipp gegen Erkältung


Nach einem mäßigen Sommer ist es leider schon wieder richtig herbstlich draußen. Auf diese ständigen Wetterumschwünge stehe ich gar nicht. An dem einen Tag ist es noch sommerlich warm, am nächsten schweinekalt, nass und ungemütlich, typisches Wetter für die erste Erkältung. Wenn es draußen kalt ist, hilft bei mir immer heißer Tee, um mich angenehm von innen zu wärmen. Mein Sohn allerdings hasst jede Form von Tee – und wir haben wirklich eine große Auswahl. Darum gibt es bei uns jetzt öfter heiße Schokolade oder eine heiße Suppe, wenn ihm nach etwas Wärmendem ist.
Wenn sich aber trotzdem die ersten Anzeichen einer Erkältung anbahnen, haben wir ein Mittel gefunden, dass hilft: Ferrum phosphoricum compositum von der Firma Weleda. Hierbei handelt es sich um homöopatische Streukügelchen gegen gripale Infekte und fieberhafte Erkältungskrankheiten. Tim nimmt davon ca. 8 Kügelchen und wir Erwachsenen ca. 12. Am Anfang nimmt man das Mittel ungefähr alle 2 Stunden, später 3 mal am Tag. Homöopatische Mittel bekommt man übrigens rezeptfrei in der Apotheke. Ich persönlich merke jedesmal, wie die Symptome danach umgehend abklingen.

Da homöopatische Mittel ja bekanntlich keinerlei Nebenwirkungen haben, braucht man sich keine Gedanken darüber machen, ob der Griff zum Medikament schon sinnvoll ist oder nicht. Skeptiker betonen an dieser Stelle, dass diese Mittel nicht nur ohne Nebeneffekte sind, sondern gar keine Wirkung haben. Wenn eine mögliche Krankheit natürlich sofort behandelt wird und so gar nicht erst entsteht, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob man sie andernfalls bekommen hätte. Aber seit wir dieses Mittel für uns entdeckt haben, sind bei uns Erkältungskrankheiten eine Seltenheit. Und hat es einen doch mal erwischt, sind wir ganz schnell wieder fit. Ähnliche Erfahrungen haben viele meiner Bekannten übrigens auch gemacht. Die Lästerer dagegen sind oft wochenlang verschnupft oder hüsteln sich von einer Erkältung zur nächsten. Jedem das seine.

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