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Artikel zum Schlagwort Schule

Feng Shui: Der optimale Schreibtisch und Arbeitsbereich für mein Kind


yinjang_grau_blau1Heute soll´s im Bereich Feng Shui ein bisschen konkreter werden. Wie kann ich den Arbeitsbereich (Schreibtisch, Regale, etc.) meines Kindes optimal gestalten? (gilt selbstverständlich auch für den eigenen Arbeitsplatz!)

Wichtig ist dabei, dass der Schreibtisch und sein Standort konzentriertes Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum möglich machen. Feng Shui kann uns Eltern dabei nützliche Tipps geben. Schön finde ich persönlich, dass man die Wirkung der Veränderungen sofort spüren kann. Kinder sind hierfür oft sehr sensibel und sollten unbedingt in den Prozess der Optimierung ihres Arbeitsbereiches einbezogen werden.

Los geht´s!

- Zunächst sollte der Schreibtisch unbedingt so ausgerichtet sein, dass man einen guten Blick auf die Tür hat. Dies ermöglicht einen optimalen Überblick und sorgt daher für ein Sicherheitsgefühl – ein Relikt aus Steinzeittagen.

- Der Schreibtisch sollte nicht im “Energie-Durchzug” stehen. Was ist damit gemeint? Stellen Sie sich vor, Energie würde entlang logischer Bahnen fließen- etwa zum Fenster herein, durchs Zimmer hindurch und zur Zimmertür wieder heraus, oder anders herum. Steht der Schreibtisch in einer solchen Bahn, so wird hier Energie “mitgerissen”. Besser ist, wenn er außerhalb einer solchen Bahn steht oder durch einen anderen Einrichtungsgegenstand geschützt ist. Die Energie kann z. B. durch einen Vorhang gebremst werden. Sie können diese Sachverhalte übrigens esoterisch sehen oder sich als naturwissenschaftlich bedingt vorstellen, es gilt so oder so.

- Weiter ist zu beachten, dass die Bereiche Lernen/Arbeiten und Schlafen deutlich getrennt sein sollten. Wenn das Kind hinter seinem Schreibtisch immer auf sein Bett schaut, bleibt ein Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung nicht aus.

- Ebenso wird ein konzentriertes Arbeiten natürlich erschwert, wenn der Blick ständig  abgelenkt wird, z. B. durch jede Menge Spielzeug, viele unterschiedliche Poster an den Wänden, einen Fernseher…

So besser nicht

So besser nicht

- Chaos auf dem Schreibtisch macht effektives Arbeiten ebenfalls schwer. Erstmal fehlt der ausreichende Platz und dann gibt es dort immer so viel zu entdecken, das vielleicht interressanter ist als die Hausaufgaben. Die Schulbücher und Schulhefte brauchen unbedingt einen festen Platz außerhalb der Tonne, und zwar nicht auf dem Schreibtisch oder gar auf dem Boden.

- Gemeinsam mit ihrem Kind sollten Sie regelmäßig die Schulsachen durchgehen und Überflüssiges aussortieren, z. B. Bücher vom letzten Schuljahr, volle Hefte, alte Mappen. Dinge, die derzeit nicht gebraucht werden, gehören nicht mehr an den Arbeitsplatz. Ich scheue mich nicht, manches direkt in den Altpapiercontainer zu bringen.

-”Versteckte Pfeile” sind ein weiterer Grund für Unwohlsein. Darunter versteht man alles Spitze oder Scharfkantige, was auf uns zeigt oder in unserer Richtung liegt. Dies können gefährlich herausragende Ecken eines Regals, spitze Blätter z.B. einer Yukkapalme, aber auch nach innen liegende Kanten des Raums sein. Schauen Sie sich aufmerksam um nach allem, woran man sich verletzen könnte. So finden sie diese Pfeile automatisch. Machen Sie sich klar, dass es nicht allein um das Verletzungsrisiko geht, sondern auch um das unbewusste Gefühl in der Nähe derartiger Stellen.

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Lesen schon vor der Einschulung – gut oder schlecht?


Im Kindergarten haben mir immer wieder Mütter erzählt, dass ihre Kinder sie darum bitten, ihnen die Buchstaben oder das Lesen beizubringen. Viele Mütter sind hierbei aber verunsichert. Einige fürchten, dass sich die Kinder dann in der Schule langweilen werden, andere, dass es von den Lehrern nicht gerne gesehen wird. Also, was soll man tun?

Das Bedürfnis, die Zeichen der Erwachsenenwelt entziffern zu können, ist oft bereits während der Kindergartenzeit groß. Die Kinder entdecken in dieser Zeit überall Geschriebenes: Schilder, Aushänge im Kindergarten, Texte unter Bildern in ihren Bilderbüchern, Überschriften in der Zeitung, Texte auf Sammelkarten usw. und sie möchten natürlich wissen, was dort steht. Zunehmend interessiert sie auch, welche Buchstabenkombination welchem Wort entspricht. Sie möchten zunächst ihren Namen selber schreiben und dann auch den nahestehender Personen.

Diese natürliche Entdeckungsfreude ist doch toll und sollte meiner Meinung nach auf gar keinen Fall gebremst werden. Kinder durchlaufen in ihrer Entwicklung ganz unterschiedliche Phasen, in denen sie sich für ganz unterschiedliche Dinge interessieren. Zu diesem Zeitpunkt lernen sie “kinderleicht”, sind hochmotiviert und sollten von uns Eltern positiv unterstützt werden.

Auf der anderen Seite sind Eltern oft ganz versessen darauf, dass ihr Kind schon vor der Einschulung lesen, etwas schreiben und rechnen kann. Wenn sich ihr Kind vor der Einschulung aber nicht für das Lesenlernen interessiert, sollte man es dazu auch nicht anhalten. Sicherlich ist seine Aufmerksamkeit gerade auf etwas anderes gerichtet, und das ist für die Entwicklung des Kindes ebenfalls wichtig. Hätten Sie z. B. gewusst, dass das Schaukeln eine notwendige Voraussetzung für das Lesenlernen ist? Also unterstützen Sie ihr Kind genau bei dem, worauf gerade sein Interesse gerichtet ist.

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Leistungbewertung ohne Namenskenntnis? – Lehrer müssen Namen lernen


Namen sind wichtig. Nicht umsonst überlegen sich Eltern gründlich, welchen Namen sie ihrem Kind geben möchten. Im Kindergarten und in der Grundschule begleiten die ErzieherInnen/LehrerInnen unsere Kinder in der Regel viele Stunden in der Woche, so dass sie die Namen sehr schnell lernen. Sie verknüpfen die Namen dann mit vielen persönlichen Details der Kinder. In der weiterführenden Schule ist das oft ganz anders. Besonders LehrerInnen der sogenannten “Nebenfächer”, die meist viele Klassen jeweils nur 2 Schulstunden pro Woche unterrichten, brauchen oft sehr lange, bis sie die Namen der Schüler wirklich beherrschen. Oft arbeiten sie monatelang mit ihrem Sitzplan, und immer wieder hört man Geschichten, dass Lehrer Schülern am Ende des Schuljahrs eine Note geben, die schon lange nicht mehr in der Klasse sind. Auch ich saß schon einmal beim Elternsprechtag der Klasse 5 einem Lehrer gegenüber, der ganz offensichtlich nicht wusste, wer mein Sohn eigentlich ist. Aber wie kann man Schüler beurteilen, deren Namen man gar nicht kennt? Antwort: Gar nicht! Aus eigener Erfahrung als Lehrerin weiß ich, wie wichtig die Kenntnis der Schülernamen ist. Erst wenn man dem Gesicht eindeutig einen Namen zuordnen kann, ist gesichert, dass man den Schüler auch richtig kennt – unabhängig von Kleidung, Sitzplatz oder Frisur. Erst dann wird der Schüler für den Lehrer zum vollwertigen Menschen. Schließlich wird auch ein Tier erst dadurch zum Haustier und gar “Familienmitglied”, sobald es einen Namen bekommt. Erst dann kann der Lehrer dem Schüler individuelle Leistungen und Beiträge zuordnen.

Ohne Kenntnis der Namen ist die Klassse eine anonyme Masse

Ohne Kenntnis der Namen ist die Klassse für den Lehrer eine anonyme Masse

Wie kann man sicherstellen, dass Lehrer die Namen lernen?

Am einfachsten ist es, wenn die Schüler den Lehrer am Anfang der Stunde ganz konkret fragen, ob er / sie die Namen denn schon kennt. Sagt er nein, können die Schüler dem Lehrer vorschlagen, direkt eine “Namensrunde” zu machen. (Also die Namen aller Kinder einmal durchgehen.) Das Spielchen wird dann jede Stunde wiederholt, bis die Namen sitzen.

Wenn die Kinder sich dies nicht trauen oder sich die Lehrkraft weigert, sollten wir als Eltern aktiv werden, denn unsere Kinder haben ein Recht darauf, individuell wahrgenommen zu werden.

Eine Möglichkeit, auf solche Missstände hinzuweisen, sind Elternpfegschaftsabende. Liegt ein solcher nicht an, kann man sich an die Pflegschaftsvorsitzenden wenden oder an die Klassenlehrer.  Andere Möglichkeiten bietet die Sprechstunde der Lehrperson, der Elternsprechtag, eine kurze schriftliche Mitteilung oder ein Telefongespräch.

Natürlich haben es die Lehrer, die sehr viele unterschiedliche Klassen unterrichten, mit dem Namenlernen auch nicht immer leicht . An der Schule meines Mannes übernimmt es daher der jeweilige Klassenlehrer, am Anfang des Schuljahres eine Datei zu erstellen mit allen Schülernamen und jeweils einem dazugehörigen Foto, im Zeitalter der digitalen Kameras keinerlei Problem. Das hilft.

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